Die Bücherdiebin -Rezesion

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Über was handelt dieses Buch? 

Deutschland, 1939.

der Tod hat viel zu tun,

und er hat eine Schwäche für Liesel.

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch, Mit dem >>Handbuch für Totengräber<< ist eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten geweckt, die sie auch dann nicht verlässt, als ihre Welt in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden ach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Meine ersten Gedanken zum Buch 

Ich habe dieses Buch oft in der Bibliothek gesehen und dachte mir jedesmal: jetzt noch nicht. Und nachdem ich der Joker gelesen habe, wurde mir bewusst, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Also habe ich es sofort geschnappt als ich es gesehen habe ^^ Ich liebe Markus Zusak’s Schreibstil sehr, weil er dinge so schön beschreiben kann. Alleine wie er immer Tatsachen in ganz kleinen Sätzen verpackt, die vielleicht nur 5 Wörter beinhalten. Das ist einfach so bemerkenswert.   ( merkt man, dass ich seine Bücher liebe? Nein? Dann ist ja gut ^^)  Ja, ich bin einem positiven und gespannten Eindruck gestartet ^^ 

 

Meine Meinung

Schon vorab: dieses Buch ist so vieles, was ich nicht beschreiben kann. Aber eins ist klar: dieses Buch ist mein Buch des Jahres. Denn dieses kleine süße Buch hat mich in so vielen  Ebenen berührt, was kaum ein Buch geschafft hat. Ich musste lachen, weinen, nachdenken oder einfach Tatsachen bzw. Bilder runterschlucken, die mich so sprachlos gemacht haben. Und ich weine kaum bei Büchern. Ich kann an einer Hand abzählen wie viele es waren. Aber dieses ist einfach unglaublich. Vielleicht liegt es an der Thematik, aber meiner Meinung nach, lag es einfach an den Charakteren. die Markus Zusak so einzigartig gemacht hat. Nicht alleine deren Charakter, sondern einfach die Beziehung zwischen allen. Man musste sie einfach alle ins Herz schließen. Aber jetzt kommen wir wirklich zum Inhalt und weg von der Schwärmerei ^^ ( wenigstens ein bisschen) Ein sehr spannender Punkt beispielsweise ist, dass der Tod und uns dieses Geschichte erzählt. Deswegen sind immer die Nebeninformationen, die der Tod erzählt immer sehr interessant. Auch wenn ich ihn manchmal gehasst habe, weil er alles geradewegs gesagt hat, da er Verheimlichungen hasst. Stichwort Rudi. Mehr verrate ich nicht ^^ ( da hatte ich gerne den Tod getötet höhöhö^^) Aber jetzt zu Liesel. Sie ist so ein schöner Charakter, weil sie eben noch ein Kind bzw. Jungendliche ist. Weswegen alles aus ihren Augen natürlich etwas anders ist. Beispielsweise ihre Beschreibungen usw. Ich konnte sie immer gut verstehen und habe sie sehr in mein Herz geschlossen. Als auch Hans Hubermann, Rosa Hubermann und Rudi Steiner. Meine Lieblinge 🙂 Ich möchte euch nicht viel verraten, aber bitte gibt dem Buch eine Chance. Das hat es nämlich verdient. Über das Ende möchte ich nicht reden, weil es mein Herz aus meinem Leib gerissen hat und  drauf rumgetrampelt ist ^^ Und nein ich übertreibe nicht ^^ 

 

Lieblingscharakter

Ich liebe Hans Hubermann und Rudi. Hans, wegen seiner gelassenen und ruhigen Art zu dem Mädchen. Er ist so ein herzensguter Mensch von dem man sich eine Scheibe abscheiden kann. Ach ich liebe ihn *-* Aber Rudi ist und bleibt mein Rudi. Rudi ist einfach so ein toller Charakter und ich liebe seine Entwicklung. Vor allem fasziniert es mich, dass er sich von dem ganzen Führer zeug nie beeindrucken lies. Obwohl er blonde haare und blaue Augen hat und somit Arisch ist. ( versteht ihr? ) Außerdem ist seine Beziehung zu Liesel so unglaublich süß und herzerwärmend. Ach ich könnte stundenlang von ihm reden und dennoch wäre nicht alles gesagt >.<

 

Hasscharakter

Der Führer zählt nicht, oder? ^^ Weil ich hasse ihn. In so vielen Ebenen. Aber ich fand Viktor auch unglaublich unsympathisch. Dennoch ist es nicht so wichtig, da er nicht so oft vorkommt. 

Zitate

mögliche Spoiler, lesen auf eigene Gefahr

 

Wenn er schon draußen auf der Himmelstraße war, öffnete Mama das Fenster und brüllte ihm hinterher: >>Komm nicht zu spät nach Hause!<< 

>>Nicht so laut<<, gab er dann zurück und drehte sich hab um.

>>Saukerl! Leck mich doch am Arsch! Ich rede so laut, wie ich will!<<

 

———-

Aber Rudi Steiner konnte sein Lächeln nicht verkneifen. In den Jahren, die folgten, würde er ein Geber sein, einer, der Brot verteilte, nicht einer, der es stahl – ein Beweis mehr für die widersprüchliche Natur des Menschen. Ein bisschen gut, ein bisschen böse. Man muss nur ein Schuss Wasser dazugeben und umrühren. 

——–

 

Sie schaut hoch. Sie spricht flüsternd. >> Der Himmel ist heute so weich, Max. Die Wolken sind weich und traurig, und …<< Sie wendete den Blick ab und verschränkt die Arme. Sie denkt an ihren Papa, der in den Krieg zieht, und packt rechts und links des Körpers ihre Jacke. >>Und es ist kalt, Max. Es ist so kalt … <<

 

 

Meine Bewertung ( 1 – 10 Punkte; 1 – schlecht; 10 – perfekt)

Ich glaube es ist ziemlich klar, welche Punktzahl ich geben werde. Denn ich liebe dieses Buch aber hasse es auch irgendwo. Obwohl das ist eine Lüge. Ich hasse Krieg und seine Folgen, weswegen wir uns glücklich schätzen können, dass wir einen Krieg nie miterleben mussten. Nicht auf diese Weise. Außerdem habe ich das Buch erst gestern Abend durchgelesen und ich bin immer noch baff. Das ist unglaublich. Wirklich ich kann es euch nur ans Herz legen! Deshalb auch 10 punkte. Und alles darüber hinaus 🙂

 

 

 

 

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