All die verdammt perfekten Tage – Rezension

χ All die verdammt perfekten Tage χ

 

 

 

Über was handelt dieses Buch?

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch sechs Stockwerke über dem Abgrund, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden ….

Meine ersten Gedanken zum Buch

Wieder einmal ein Buch, welches ziemlich gehypt wird. Ich habe so viel positive Resonanz gehört und dachte mir: ich muss es auch lesen. Und als ich es dann in der Bibliothek gesehen habe, (das man nicht mehr Geld dafür bezahlen musste) habe ich mich so sehr gefreut. Ich konnte es kaum erwarten zu lesen ^^ Deshalb bin ich ziemlich mit einem positiven Gedanken ins Buch gestartet.

 

Meine Meinung

Ich habe versucht meine Erwartungen, trotz der ganzen Resonanzen, nicht zu hoch zu schrauben. Was meiner Meinung nach auch gut war, aber dazu später mehr. Kommen wir vorerst zu der Geschichte. Die Idee finde ich ziemlich gut und die Umsetzung war auch perfekt. Violet und Finch harmonieren ziemlich gut zusammen, weswegen auch gute und schöne Dialoge enstehen. Außerdem ist es auch Interessant, dass es nicht nur aus einer Sichtweise geschrieben wird sondern von den beiden, abwechselnd. Finde ich persönlich so gut, weil ich eben Finch Sichtweise sehr interessant finde. ( Ok ihn generell auch ^^) Auch Violet ist kein 08/15  Charakter. Sie ist weder naiv noch hochnäsig, weshalb ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Und wie oben erwähnt fand ich Finch sehr Interessant, da er eine ganz andere Lebensweise hat bzw. Gedanken. Sein Lebensstil und wie er mit allem umgeht ist wirklich bemerkenswert. Außerdem, wie er seine Stile ändert und ein Tag der Finch ist und in einem anderen Tag wieder ein komplett neuer Finch ist, fand ich auch wieder sehr gut. Die Entwicklung der beiden zu sehen und mit zu erleben war ebenfalls super. Violet die wieder neue Lebenskraft schöpft und Finch der irgendwie schwindet. Weswegen das Ende für mich dann wieder ziemlich absehbar war. Auch wenn ich gehofft habe, dass es bitte nicht so wird. Aber natürlich erhört man mich nicht ( *Augen roll*). Außerdem hat mich das Buch nie wirklich gefesselt. Es hat nie nach mir gerufen und ich musste auch nicht den ganzen Tag darüber nachdenken, was schon zeigt, dass es mich nicht so  hineingezogen hat wie es wahrscheinlich sollte. Auch wenn sie schöne Momente erlebt hatten usw. irgendwie hat es mich nicht ganz gepackt. Klar ist das Ende blöd, aber es hat nicht mein Herz raus gerissen ( versteht ihr was ich meine? ^^) Deshalb kann ich nicht die Meinungen der anderen teilen die zum Teil die war: Oh mein Gott, eins meiner Lieblingsbüchern!!! Klar ist es schön aber trotzdem nicht ein Buch, welches ich als mein Liebling abstempeln würde. Dafür reicht es nicht.

 

Lieblingcharakter/e

Finch, natürlich. Ich glaube, das konnte man sich schon selber denken ^^ Finch ist einfach ein sehr spezieller Charakter mit seinen eigenen Macken, was ihn wieder so besonders und Interessant gestaltet. Oben habe ich ja schon paar Sachen geschildert 😀 Weswegen ich auch nicht zu ergänzen habe 🙂

 

Hasscharakter/e

Finchs Vater. Ich möchte euch nicht zu viel verraten, aber solch einen Menschen kann ich einfach nicht leiden. Und alle die das Buch gelesen haben, werden mir bestimmt zustimmen^^

 

Zitate

Ich schaue dahin, wo Brendas Zeigefinger hinzeigt, und da steht er. Die Hände in den Hosentaschen, lehnt Theodore Finch an einem Minivan, als ob er alle Zeit der Welt hätte. Als ob er mich erwatet. Zeilen aus Virginia Woolf kommen mir im Sinn, aus Die Wellen:

Blass, mit dunklem Haar, ist der. der jetzt kommt, und melancholisch, romantisch. Und ich bin schelmisch und beredet und launisch, denn er ist melancholisch, er ist romantisch. Hier ist er. 

 

————-

Roamer schiebt sein Gesicht ganz nah an Finchs heran. 

>> Warum bist du so nass? Hast du tatsächlich nach all den Jahren mal geduscht? <<

>> Nein, Mann, das hebe ich mir für später auf, wenn ich deine Mom besuche. <<


———–

 

Ich mag die Vorstellung, dass es etwas gibt, das einem wieder und wieder diese Gefühle geben kann, in aller Heftigkeit und Unmittelbarkeit. So etwas will ich auch. Dann schaue ich zu Violet und denke: Hab ich doch.

 

 

 

Meine Bewertung ( 1- 10 Punkte; 1 – schlecht; 10 – perfekt)

Insgesamt ist das Buch wirklich und gut und ich kann es auch jedem empfehlen. jedoch wird es mir persönlich zu gut geredet.Es gibt trotzdem Bücher, die besser sind. Nichtsdestotrotz gebe ich dem buch 9 Punkte.

 

 

 

 

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