Es wird keine Helden geben – Rezension

 < Es wird keine Helden geben ›

 

Über was handelt das Buch?

Mann kann die Angst riechen. Man kann nach ihr greifen. Er ist unter uns. Wir können sie hören, die Schüsse. Sie sind laut. Viel zu laut.

Es ist ein völlig normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausenklingeln fällt der erste Schuss. Die fünfzehnjährige  Miriam flüchtet mit ihrer besten Freundin auf das Jungenklo. Als sie sich aus ihrem Versteck herauswagt, findet sie ihren Freund Tobi schwer verletzt auf den Boden liegen. Aber für Tobi kommt jede Rettung zu spät, und Miriam verliert an diesem Tag nicht nur ihr bislang so unbeschwertes Leben ….

 

Meine ersten Gedanken zum Buch

Ich hatte wirklich keine richtigen Gedanken zum Buch. Es kam mir nur bekannt vor vom Titel her. Weswegen ich ohne Erwartungen oder des gleichen angefangen habe das Buch zu lesen. (Ob es positiv oder eher negativ ist, sollte jeder selber entscheiden :P)

 

Meine Meinung 

Ein Buch über einen Amoklauf. Wenn man es so denkt, finde ich es eigentlich ganz spannend. Ich meine über dieses Thema wird nicht oft ein Buch geschrieben im Gegensatz zu Badboy-Liebesgeschichten. ( Nein, ich hasse sie nicht. Es ist nur ein Vergleich ^^) Und wie es schon bei Tote Mädchen Lügen nicht meinte ( Werbung ;D) : Ich liebe solche Geschichten über ernstere Themen, da ich die Gedanken der Opfer sehr spannend finde. Doch dieses Buch war am Anfang so unglaublich nervig, das glaubt ihr mir gar nicht! Ich meine im ernst: ich weiß das Tobi tot ist und das musst du mir nicht gefühlte 1000 mal sagen! Ein paar mal kann man es erwähnen aber nicht am jeden Anfang des Kapitel und dann noch so lange darauf eingehen. Klar trauert man, aber noch nie hat mich so etwas genervt. ( ich habe viele Kurzgeschichten / Geschichten über so etwas gelesen und sie haben es auch nicht so oft erwähnt) Und genau aus diesem Grund habe ich so lange gebraucht mit dem Buch. Ich habe meine Zähne zusammen gebissen und weiter gelesen. Aber wie gesagt es war nur der Anfang. Die Mitte wurde dann langsam besser, da Erinnerungen noch erzählt wurden, die ich ziemlich spannend fand, und Miriam auch nicht immer so genervt hat. Sie hat es immer nur kurz erwähnt und das war Vollkommen Ok. Miriams Entwicklung an sich war auch sehr spannend mit zu erleben. Erst sehr verschlossen und dann offener und stärker. Das ist gut gelungen! Wobei ich sagen muss, dass ich die alte Miriam sehr unsympathisch finde ^^ Die neue Miriam ist auf jeden Fall besser! Also ist die Veränderung nicht so schlecht ;D Ebenfalls wird in dem Buch über das Thema Mobbing erzählt, was an sich auch ein wichtiges Thema ist. Und man nie vergessen sollte. Doch nichtsdestotrotz bin ich sehr unschlüssig über das Buch.

Lieblingscharakter/e

Tatsächlich Miriams Mutter ^^ Ich mag ihre Art und Weise, dieses lockere Kumpelhafte Verhalten. Fand ich sehr sympathisch 😀 Aber ansonsten habe ich keine mehr. (irgendwie traurig ^^)

 

Hasscharakter/e

Habe ich keinen. Ich kann alles nachvollziehen.

 

Zitate

Das Leben ist wie ein sehr langer Atemzug. Irgendwann hat man ausgeatmet und einfach keine Luft mehr in der Lunge. Dann ist alles leer, alles vorbei. Aber ich frage mich: Sterben wir Menschen wirklich nur einen Tod? Oder durchleben wir viele kleine Tode? Es heißt Katzen haben neun Leben. Vielleicht haben wir das Menschen auch. Vielleicht müssen wir einen bestimmten Anteil an Schmerz durchleben, bis wir erlöst werden.

———

Überall im Leben versuchen wir, perfekt zu sein. In der Schule, in der Familie, bei der Arbeit, im Alltag. Immer muss alles so laufen wie geplant. Wenn wir aber akzeptieren, dass nicht alles so laufen muss wie geplant, eröffnen sich neue Wege. Wir sollten nicht so viel planen, sondern einfach leben. Wir haben Träume. Und oft verschieben wir sie auf später. Wir vergessen, dass später vielleicht zu spät ist. Zu leben ist eigentlich so einfach. Wir machen es selbst so kompliziert.

 

Meine Bewertung ( 1-10 Punkte; 1 schlecht – 10 perfekt)

Ich bin sehr unsicher über dieses Buch. Da wie oben schon erwähnt der Anfang sehr anstrengend und nervig war, jedoch ab der Mitte bis zu Ende hin alles besser und interessanter wurde. Und Miriams Entwicklung auch sehr interessant war. Ob ich empfehlen würde? Eher nicht so. Es gibt definitiv bessere Bücher, wo sich das Geld mehr lohnen würde. Weswegen ich dem Buch 5 Punkte geben würde. Durchschnittlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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