Tote Mädchen lügen nicht – Rezension

⇒ Tote Mädchen lügen nicht ⇐

 

 

Über was handelt dieses Buch?

Man kann die Zukunft nicht stoppen, man kann die Zeit Zeit nicht zurückzuspuren – Doch wer auf Play drückt, erfährt die Wahrheit.

Als Clay aus der Schule kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf >>Play<< – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin, Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit Hannahs Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt, 13 Personen hatten ihren Anteil daran.

Clay ist einer davon …

Meine ersten Gedanke zum Buch 

Erst einmal Schande über mich, dass ich dieses Buch noch nicht gelesen habe ^^

Dieses Buch ist ja relativ berühmt und beliebt, aber auch bekannt für gute Kritik. (Eine Freundin von mir meinte auch es wäre sehr gut) Immerhin gibt es in Thalia so viele Exemplare davon oder auch in Bibliotheken ^^ (In der Bibliothek in der ich war gab es 5 Exemplare xD ) Trotzdem bin ich immer vorbei gegangen und dachte mir nichts dabei. Aber da ich gerade Lückenfüller-Bücher brauche, kam es es diesmal sehr gelegen 😛

 

Meine Meinung 

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass ich die Rezension morgen erst schreiben würde, da ich normalerweise 3 Tage benötige für ein Buch. Aber ich konnte dieses Buch einfach nicht wirklich weglegen. Ich wollte so sehr wissen, wie es weiter geht und wie alles mit einander verknüpft ist. Es hat mich gefesselt und manchmal musste ich meinen Kopf schütteln, durch die ganzen Aktionen die, die bestimmten Personen gemacht haben. Schlimm. Und ich muss generell zugeben, das ich solche Geschichten mag mit Suizid, Depression und so weiter. Aber das heißt nicht, das es gut ist und sagen würde: Suizid ist super geil. Nein, ich mag nur die Gedanken der Betroffenen zusehen und deren  Beweggründe. Klingt etwas komisch wahrscheinlich, aber so ist es ^^ (natürlich ist es immer am besten, wenn sie es am Ende nicht machen und einen anderen Weg finden). Deswegen fand ich es umso interessanter. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die mir nicht gefielen. Zum Beispiel ist dieses Buch aus der Sicht von Clay geschrieben, aber man erfährt kaum etwas über ihn. Nur immer dieses ” alle mögen mich, ich bin sehr nett” Aber Clay kam nicht so höflich rüber. Außerdem kann Clay doch nicht immer nur nett und höflich sein. Schade, dass man auch nicht von seinen Schwächen erfährt :/ Klar, war er etwas emotional, aber wer wäre es nicht? Deswegen zählt es nicht dazu. Ansonsten war alles wirklich gut und es hat mir gefallen.

 

Lieblingscharakter/e:

Tatsächlich habe ich keinen ^^ In diesem Buch werden alle eher böse geredet  und man lernt kaum welche kennen. Deswegen wäre es vielleicht nur Toy, aber selbst er wäre nicht mein ”Liebling”. Er war mir nur am sympatischsten.

 

Hasscharakter/e:

Fast wirklich jeder ^^ Es ist einfach nur unglaublich. Alleine wegen den ganzen Aktionen, aber auch weil Hannah sie so böse redet. Und der Hass wird erfolgreich übertragen. Aber welche ich am meisten hasse sind Markus, Bryce und Courtney. Ich glaube es erschließt sich selber, warum. Möchte nichts verraten 😛

Zitate:

Ich glaube, das ist der entscheidende Punkt. Niemand von uns weiß genau, wie viel Einfluss wir auf das Leben der anderen haben. In der Regel gibt es keine konkreten Hinweise, und so machen wir einfach weiter,  ohne unser Verhalten zu überdenken. 


——-

Dann hast du deinen Kopf gehoben. Und mich erkannt. Was war das für ein Ausdruck in deinen Augen? Trauer? Schmerz? Du bist um mich herumgegangen und hast versucht, dir die Haare aus dem Gesicht zu streichen. Deine Fingernägel waren dunkelblau lackiert. Ich habe dir nachgeschaut, während du den Flur hinuntergingst und mehrer Leute mich anrempelten. Aber es war mir egal.Ich blieb einfach stehen, bis du verschwunden warst. Für immer. 

 

Meine Bewertung ( 1-10 Punkte; 1 schlecht; 10 perfekt)

Die Geschichte war an sich sehr leicht zu lesen und der Schreibstil an sich war nicht schlecht. Trotzdem hat mir etwas Hintergrundwissen gefehlt. Immerhin kannte ich Clay nicht einmal sehr gut und es ist aus seiner Sicht geschrieben. Das hat mir sehr gefehlt. Deswegen kriegt es nur von mir 8 Punkte. (Kann man lesen, ist ein gutes Buch)

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

One thought on “Tote Mädchen lügen nicht – Rezension

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s